Wer Kunst versteht,
versteht es sie zu fördern.

Zu unseren Förderern Jetzt Förderer werden

Grußwort des Stifters

LIEBE MUSIKLIEBHABER,

LIEBE FREUNDE DER
SEMPEROPER DRESDEN,

Dresden ist Kunst. Dresden ist Musik. Dresden ist Semperoper. Als eine der ersten Adressen der Opernwelt prägt die Semperoper das Bild der Kunststadt Dresden und verleiht ihr besonderen Glanz. Seit meiner ersten Begegnung mit der Stadt vor nunmehr über siebzig Jahren hat die Semperoper für mich nichts von ihrer Faszination eingebüßt.

Zu Beginn der 1990er Jahre wurde der Wunsch an mich herangetragen, die Idee einer Förderstiftung für die Semperoper in die Tat umzusetzen. Das war für mich eine große Ehre und Freude. So habe ich die Chance genutzt, mich mit der Gründung der Stiftung Semperoper ganz persönlich für dieses einzigartige Opernhaus zu engagieren, das von Wien bis Tokio, von Mailand bis New York jedem Opernfreund ein Begriff ist.

Diese Freude hält unvermindert an. Von Beginn an habe ich meine Begeisterung mit vielen Gleichgesinnten teilen können, die die Stiftung in Stiftungsrat und Kuratorium mitgetragen und im Lauf der nun 25 Jahre ihres Bestehens zu einer der erfolgreichsten Kulturstiftungen Deutschlands gemacht haben. Nur ein Beispiel dafür: Mit einer finanziellen Förderung von 14 Millionen Euro konnten wir in dieser Zeit die Premieren von 85 Opern und 26 Ballettabenden an der Semperoper unterstützen. Dafür allen, die dazu beigetragen haben, ein herzliches Dankeschön.

Seit der Gründung 1992 haben wir mit der Stiftung Semperoper viel erreicht und sind auch stolz darauf. Aber auf diesen Lorbeeren wollen wir uns nicht ausruhen. Wir wollen unser Netzwerk, das Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur im anregenden Dialog vereint, zum Wohl der Semperoper weiter ausbauen.

Denn daran hat sich nichts geändert: Kunst lässt sich ohne Förderung kaum denken. Leidenschaftliches und selbstloses Mäzenatentum sind auch heute unverzichtbar.

Ich möchte deshalb auch Sie motivieren, Ihre Begeisterung für Kunst und Kultur im allgemeinen und die Semperoper im besonderen mit uns in der Stiftung Semperoper zu teilen. Ich freue mich auf Sie und Ihr Mitwirken zum Wohle der Semperoper und begrüße Sie schon heute ganz herzlich.

Ihr
Rudi Häussler

SENATOR
H.C. RUDI HÄUSSLER
Gründer, Stifter und Ehenvorsitzender der Stiftung Semperoper

Ziele der Stiftung

Die Kunst zu fördern - diesen Leitgedanken haben sich die Mitglieder der Stiftung Semperoper zu eigen gemacht. Die Stiftung steht dem weltberühmten Opernhaus als verlässlicher Partner dauerhaft zur Seite und hat sich der gemeinnützigen Kulturförderung auf höchstem Niveau verschrieben.
Mit ihrem mäzenatischen Engagement tragen die Mitglieder der Stiftung maßgeblich dazu bei, einen einmaligen kulturellen Schatz zu pflegen und zu mehren und die Künste an der Semperoper Dresden für heutige und zukünftige Generationen erlebbar zu machen.

Dazu beschließt der Stiftungsrat jährlich und im engen Austausch mit der Intendanz der Semperoper über die förderwürdigen Projekte und stellt gemeinsam mit dem Kuratorium die Weichen für die weitere Stiftungstätigkeit.

Stiftungsrat

Der Stiftungsrat beschließt über die Verwendung der
Stiftungsmittel. Im Stiftungsrat sind der Stifter und Gründer
Senator h .c. Rudi Häussler, das Sächsische Staatsministerium für
Wissenschaft und Kunst, die Stadt Dresden, die Intendanz der
Sächsischen Staatsoper Dresden und weitere gewählte
Persönlichkeiten vertreten.
 

Joachim Hoof

Vorstandsvorsitzender der Ostsächsischen Sparkasse Dresden
(Vorsitzender des Stiftungsrates)

Senator h.c. Rudi Häussler

Gründer, Stifter und Ehrenvorsitzender des Stiftungsrates, Kreuzlingen

Albrecht Bolza-Schünemann

Radebeul

Gloria Bruni

Hamburg

Prof. Dr. Rüdiger Grube

Hamburg
(Stellvertretender Vorsitzender des Stiftungsrates)

Susanne Häussler

Kreuzlingen

Dirk Hilbert

Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Dresden

Prof. Dipl.-Ing. Jürgen Hubbert

Sindelfingen
(Vorsitzender des Kuratoriums)

Gerhard Müller

Vorstandsvorsitzender der Sparkassen-Versicherung Sachsen, Dresden
(Geschäftsführer der Stiftung)

Peter Theiler

Intendant der Sächsischen Staatsoper Dresden

Dr. Eva-Maria Stange

Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst
Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, Dresden

Wilhelm Schmid

Geschäftsführer Lange Uhren GmbH, Glashütte

Dr. Martin H. Sorg

Partner der Anwaltssocietät Binz & Partner, Stuttgart

Dr. Andreas Sperl

Geschäftsführer der Elbe Flugzeugwerke GmbH, Dresden

Ulrike Thümmel

Hamburg

Tilman Todenhöfer

vormals Geschäftsführender
Gesellschafter Robert Bosch Industrietreuhand KG, Gerlingen-Schillerhöhe

Maria Würth

Adolf Würth GmbH & Co. KG, Künzelsau



Ehrenmitglieder
 

Heinz H. Pietzsch

Berlin

Wolfgang Rothe

Kaufmännischer Geschäftsführer der Sächsischen Staatsoper Dresden

Geschichte


Über 25 Jahre engagiert für die Semperoper

Die Stiftung Semperoper wurde 1992 durch Senator h.c. Rudi Häussler gegründet.
Von Anfang an war es sein Bestreben, viele Kunstfreunde für die Semperoper zu
begeistern und sie für ein gemeinsames Wirken zum Wohle des Dresdner Opernhauses
zu begeistern.

Das erste finanzielle Engagement der Stiftung unmittelbar nach ihrer Gründung kam einem Hausgott der Sächsischen Staatsoper mit der Unterstützung der Neuinszenierung der Oper von Richard Strauss «Arabella» und der Verpflichtung von Dame Felicity Lott für die Titelpartie zugute. Die Förderung von Neuinszenierungen bildet nach wie vor einen Schwerpunkt des Engagements der Stiftung. Der Hinweis „Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Semperoper“ ziert mittlerweile die imponierende Zahl von über 100 Premieren in Oper und Ballett. Einen Höhepunkt dieser Förderung markiert das Engagement der Stiftung für die Neuinszenierung von Richard Wagners «Der Ring des Nibelungen». Sechzig Jahre mussten nach der letzten Aufführung vergehen, bis die Tetralogie wieder komplett auf die Bühne der Semperoper zu erleben war und der „Ring“ 2003 geschlossen werden konnte. Die Realisierung war durch den Schock des Jahrhunderthochwassers 2002 noch einmal gefährdet. In dieser für die Semperoper dramatischen Phase stand selbstverständlich auch die Stiftung an der Seite des Opernhauses, unterstützte mit Hilfe ihrer Mitglieder Interimsaufführungen wie Georges Bizets «Carmen» in der Gläsernen Manufaktur von Volkswagen und engagierte sich bei Benefizveranstaltungen zugunsten der Semperoper. Ebenfalls gemeinsam mit weiteren Partnern aus dem Netzwerk der Stiftung konnten Auftragswerke für neue Opern vergeben und dafür mit Matthias Pintscher («Thomas Chatterton» 1998), Peter Ruzicka («Celan» 2001) und Manfred Tojahn («La grande magia» 2008) namhafte zeitgenössische Komponisten gewonnen werden. Der Wert des kontinuierlichen Wirkens der Stiftung wird nicht zuletzt in der imponierenden internationalen Ausstrahlung von ihr geförderter und ausgezeichneter Künstlerinnen und Künstler sichtbar, die ausgehend von der Semperoper in den ersten Häusern und bei den wichtigsten Festivals weltweit Triumphe feiern und hervorragende Botschafter des Dresdner Opernhauses sind.

Zum Download